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Kordel (145 m NN) mit seinen rund 2300 Einwohnern liegt sehr idyllisch in einem Talkessel der unteren Kyll. Der Ort ist über die Bahnlinie Trier-Köln und die Bundesstraße 422 sehr gut angebunden und nur 13 km von Trier entfernt. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Burg-Ramstein und Hochmark sowie der 1953 eingegliederte Ortsteil Kimmlingen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1023. Zeugnisse der Kordeler Geschichte sind jedoch wesentlich älter als ein Jahrtausend, sie gehen bis in die späte Altsteinzeit zurück. Zu erwähnen sind aus dieser Zeit die Genovevahöhle und die Ringwälle auf den Höhen des Kylltals. Auch Römisches ist in der Gemarkung zu finden, Reste einer Glashütte auf der Hochmark, die Stollen eines Erzbergwerks oberhalb der Burg Ramstein und Teile der römischen Langmauer.
Etwa 3 km südlich Kordels erhebt sich auf einem mächtigen Sandsteinfelsen die Ruine der ehemaligen kurtrierischen Landesburg "Burg Ramstein". Die heutige Anlage wurde zu Beginn des 14. Jh. von Erzbischof Diether von Nassau errichtet und im Jahr 1689 von französischen Truppen zerstört. Heute ist die das wohl bekannteste Wahrzeichen Kordels und lockt als beliebtes Ausflugsziel mit Restaurationsbetrieben zahlreiche Gäste an.
1175 wird erstmals die Pfarrei Kordel genannt, deren Patrozinium 1569 mit dem hl. Amandus und 1609 zusätzlich mit dem hl. Vedastus angegeben ist. Die heutige Pfarrkirche wurde 1865-67 nach Plänen des Trierer Architekten Pleimes erbaut. Sie ist ein aus graugelbem Sandstein errichteter neugotischer Saalbau mit dominanter Wirkung im Ortsbild. Auf dem nördlichen Gemeindegebiet Kordels in Winterbach stelle Erzbischof Albero den Zisterziensern um das Jahr 1135 Ländereien zur Gründung ihrer ältesten Niederlassung in Deutschland zur Verfügung. Wenige Jahre später siedelten sie jedoch nach Himmerod um und das erhaltene Hofgut in Winterbach verkaufte der Orden im Jahr 1609 an die Familie von Kesselstadt aus Föhren.